Macarons: süßes Glück

Macarons: süßes Glück

Am Samstag steht der Frauentag vor der Tür und obwohl man einer Frau an diesem Tag nicht zwangsläufig etwas schenken muss, so sagt zu selbstgemachten Macarons bestimmt keine nein. Und zwar ganz egal, an welchem Tag. ;)

Extra für euch – und als Vorbereitung für den Frauentag – habe ich mich in die Küche gestellt und erstmalig versucht, selbst Macarons herzustellen, nachdem ich diesem Kleingebäck letzten Sommer verfallen bin.

Macarons: die süßeste Versuchung

Für all jene, die damit noch nichts anfangen können: Macarons stammen ursprünglich aus Frankreich. Es handelt sich dabei um traditionelles Baisergebäck aus Mandelmehl mit einer Cremeschicht (meist Konfitüre, Buttercreme oder Ganache) in der Mitte.

Da ich auf Nummer sicher gehen und nicht das Risiko eingehen wollte, die Macarons zu verpatzen, habe ich den Fokus auf die Baiserböden gelegt und sie einfach mit Marmelade gefüllt. Man muss sich schließlich auch noch steigern können!

Aber genug von der Theorie, jetzt geht es los!

Zutaten für 25 Macarons:

  • 150 g gemahlene Mandeln (alternativ geht auch Mandelmehl)
  • 210 g Staubzucker
  • 3 Eiweiß
  • 30 g Zucker
  • Lebensmittelfarbe (in meinem Fall: dottergelb)
  • Erdbeermarmelade als Füllung

Zubereitung:

Füllt die gemahlenen Mandeln zusammen mit dem Staubzucker in einen Mixer und mahlt diese beiden Zutaten auf höchster Stufe so fein wie möglich. Mit Mandelmehl wird die Sache vermutlich noch einfacher, aber definitiv auch teurer. Das Eiweiß wird mit der Hälfte des Zuckers auf höchster Stufe mit dem Stabmixer und dem Besen-Aufsatz steif geschlagen. Gegen Ende fügt etwa zwanzig Tropfen Lebensmittelfarbe und den restlichen Zucker hinzu.

Dann müsst ihr die Mandel-Staubzuckermischung vorsichtig unter die Eischnee-Masse heben. Aber passt bitte auf, dass der Eischnee nicht wieder zusammenfällt – verwechselt “unterheben” nicht mit “rühren”, sonst geht die ganze Luft verloren, mit der das Eiweiß gerade luftig aufgeschlagen wurde, und das wollen wir unter allen Umständen vermeiden.

Die Masse sollte jetzt schön glatt sein und glänzen. Nehmt entweder einen Spritzbeutel mit glatter Tülle (d.h. keine Zacken oder Wellen) oder einfach einen Tiefkühlbeutel, von dem ihr eine Ecke abschneidet. Füllt die Masse ein und setzt kleine Portionen entweder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, oder – so wie ich – auf Macarons-Backmatten aus Silikon. Mit solchen Backmatten wird eine gleichmäßige Größe gewährleistet, allerdings setzt auch das Übung voraus, wie ihr dem Foto mit den teilweise über den Rand geronnenen Exemplaren entnehmen könnt. Lasst dann die Macarons 45 Minuten ruhen.

Am Weg zu herrlichen Macarons

Vorbereitung der süßen Versuchung

Heizt das Backrohr auf 150°C (Ober- und Unterhitze) vor und backt die Macarons 13 bis 15 Minuten lang. Dann nehmt sie heraus und lasst sie abkühlen. Bevor sie abgekühlt sind, sind sie sehr leicht zerbrechlich, also widersteht der Versuchung!

Zu guter Letzt nehmt einen kleinen Löffel und setzt in die Mitte einer Baiserhälfte einen Klecks Marmelade. Die zweite Hälfte darauf setzen und vorsichtig zusammendrücken. Voilà! Schon seid ihr fertig und habt wunderbare Macarons. Wie ihr an meinen fertigen Macarons seht, braucht es vermutlich einige Versuche, bis sie wirklich gleichmäßig werden, dennoch bin ich durchaus zufrieden!

Voilà, les Macarons!

Macarons – ein Stück vom Glück

Macarons sind nicht lange lagerfähig. Nach drei bis vier Tagen werden sie hart – allerdings besteht diese Gefahr eigentlich nicht, weil sie meistens sehr zügig aufgegessen werden.

Habt ihr euch auch schon einmal an Macarons versucht? Was sind eure Lieblings-Sorten?

Fotos ©Sophie Schmikal

Alles Liebe, Sophie

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1 comment

  1. Sabienes

    Hallo Sophie,
    ich habe mir immer mal vorgenommen, Macarons zu backen, habe mich bislang aber nie wirklich getraut. Außerdem wurde ich eine zeitlang von meinem Sohn versorgt, der 1 Jahr in Frankreich gearbeitet hat.
    Dort werden sie mit Gold aufgewogen!
    Eine Marmeladenfüllung finde ich super!
    LG
    Sabienes

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