Fruchtiges Kichererbsen-Curry

Fruchtiges Kichererbsen-Curry

Heute kann ich euch endlich einmal wieder ein Curry-Rezept vorstellen. Ein Rezept für ein Gericht, das nicht nur unglaublich schmackhaft, sondern durch die farblichen Kontraste der einzelnen Bestandteile auch sehr hübsch anzurichten ist.

Im Zuge der Kreation dieses Curry-Rezepts hat sich auch wieder einmal eine “interessante” Geschichte ereignet. Ich hatte von Anfang an ein ganz konkretes Bild im Kopf, wie ich das Curry gerne anrichten möchte – und zwar genau so, wie ihr es jetzt im Beitragsbild auch sehen könnt. Also in Kreisen, die beiden Reissorten außen, das Curry innen. Diese Idee war wirklich ganz klar.

Dann kommt der Tag der Aufbereitung für diesen Beitrag. Ich richte höchst vorbildlich mein kleines “Fotostudio” her, suche die passende Deko zusammen, stelle die Lichter richtig auf, mache eine Stellprobe und ein paar Testbilder, bis wirklich alles auf dem richtigen Platz und ich zufrieden war. Dann gehe ich in die Küche, um mein Curry zuzubereiten, weil ja eigentlich das einzige, das in dem Setting noch fehlte, der angerichtete Teller war.

So weit, so gut. Ich koche also alles fertig, richte Reis und Curry genau so an, wie es laut der Vorstellung in meinem Kopf sein musste, gehe mit dem Teller hinunter zum Set, stelle ihn hin, schau durch den Sucher meiner Kamera – und ZACK. Katastrophe! In diesem Moment wurde mir klar, dass ich das Set für ein komplett anderes Bild eingerichtet hatte, denn was nützt bei so einer Anrichteweise das schönste Foto von der Seite?! Ganz genau, herzlich wenig. ;)

Also gab es dann einen schnellen Umbau und die Reduktion aufs Wesentliche, die mir im Endeffekt um ein Vielfaches besser gefällt, als das, was vorher da war. So kann es gehen. Was lernen wir daraus? Da kann man noch so genaue Vorstellungen haben und noch so gut vorbereitet sein, manchmal spielt einem der Kopf einfach einen kleinen Streich.

Nichts desto trotz hat das Curry wunderbar geschmeckt, ich bin damit und mit dem Beitragsbild zufrieden und JETZT kommen wir auch endlich zum Rezept.

Fruchtiges Kichererbsen-Curry

Die Portionen sind bei mir wie üblich berechnet: also entweder für 4 “normale” Esser oder 2 sehr hungrige Personen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Mango (etwa 300 g exklusive Kern)
  • 300 g gegarte Kichererbsen
  • 250 g schwarzer Wildreis
  • 250 g rosa Basmatireis (die beiden Reissorten habe ich bei Allyouneedfresh bestellt)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 orange Paprikaschote
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Dry Sherry
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 TL Garam Masala
  • 2 TL frische Kurkumawurzel
  • 2 TL Currypulver mild
  • Salz
  • Pfeffer
  • Frühlingszwiebel als Garnierung
  • eventuell 2-3 TL Rote Rüben Pulver (Rote Beete Pulver) zur Farbverstärkung der rosa Reissorte

Zubereitung:

Zuerst müsst ihr die Zwiebel schneiden – ich habe mich dazu entschieden, die Hälfte klein zu würfeln und die Hälfte in Scheiben zu schneiden, damit man eine interessantere Textur bekommt. Die Knoblauchzehen klein würfeln, genauso den frischen Kurkuma. (Bei der Verwendung von frischem Kurkuma empfiehlt es sich übrigens, Handschuhe zu tragen, wenn ihr nicht noch am Tag darauf gelbe Rückstände an den Fingern haben wollt.) Die Paprikaschoten habe ich ebenfalls zur Hälfte in etwa 1,5 cm große Stücke geschnitten, die andere Hälfte in Streifen. Die Mango schälen und nicht zu klein schneiden, dann habt ihr mehr Freude beim Essen – meine Stücke waren jeweils etwa 3 cm lang.

Da der Reis ein Weilchen zur Garung benötigt, könnt ihr ihn zuerst aufsetzen. Als erstes den Wildreis kurz abspülen und mit 2,5-facher Menge Wasser und etwas Salz aufkochen, dann auf kleiner Flamme etwa 45 Minuten kochen lassen. Der rosa Basmatireis benötigt etwas weniger Zeit – den gebt ihr mit der 2-fachen Menge Wasser und etwas Salz in einen Topf, lasst ihn ebenfalls aufkochen und dann etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle: So hübsch der rosa Basmatireis in der Packung auch ist, leider verliert er im Zuge des Kochens etwas an Farbe – das ist zwar nicht schlimm, ich wollte jedoch eine kräftigere Farbe erzielen, also habe ich mit 3 TL Rote Rüben Pulver nachgeholfen, das ich in etwa 3 EL Wasser aufgelöst und dann unter den fertigen Reis gerührt habe.

Jetzt geht es ans eigentliche Kochen. Dazu Öl in die Pfanne geben, Zwiebel, Knoblauch und Kurkuma schön anrösten, dann Garam Masala dazugeben und weiter rösten, bis sich ein wunderbarer Duft in der Küche entwickelt. Anschließend die Paprikastückchen hinzufügen, umrühren und ebenfalls gut anrösten. Löscht das Ganze dann mit einem Schuss trockenem Sherry ab, bevor ihr die Kichererbsen darunter mischt. Nach etwa 3-4 Minuten Currypulver hinzufügen, die Mangostückchen auch und dann mit Kokosmilch aufgießen. Dann könnt ihr auch schon mit Salz und Pfeffer abschmecken, Deckel auf die Pfanne und etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dann könnt ihr nochmal kurz abschmecken und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen und wenn ihr zufrieden seid, geht es auch schon ans Anrichten.

Ich hatte ja die Idee, die einzelnen Bestandteile in Ringen anzurichten, das könnt ihr aber natürlich handhaben, wie ihr wollt. Oben drauf noch ein paar Frühlingszwiebel-Ringe als Garnierung (schmeckt ja auch super) und dann könnt ihr auch schon essen.

Fruchtiges Kichererbsen-Curry mit Mango

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Allyouneedfresh.

Beitragsbild ©Sophie Schmikal
Alles Liebe, Sophie
Share This

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zu guter Letzt noch eine Frage, um Spam-Einträge zu erschweren: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.