Gedanken denken

Gedanken denken

Ein paar Tage ist das neue Jahr erst alt und schon hat man einen Haufen Gedanken angesammelt – um nicht das mehr als zur Genüge ausgelutschte Wort “Vorsätze” zu gebrauchen.

Gedanken? Oh ja!

Gedanken, was man alles aufräumen möchte.
Gedanken, was man alles lesen möchte.
Gedanken, wie man sich sportlich betätigen möchte und was man alles nicht mehr essen möchte.
Gedanken, was man alles erleben möchte, was man alles lernen will, wie man besser werden kann.
Gedanken, die man gar nicht alle aufzählen kann, weil man dann möglicherweise draufkommen würde, dass es sehr wohl ein Zeichenlimit für Blogeinträge gibt. ;)

Bei diesem Haufen an Gedanken macht sich – wen wundert es! – bei den meisten sehr schnell ein Gefühl der Ohnmacht breit. Ein Gefühl, das dazu führt, dass man am Ende gar nichts angeht.

Ohnmacht muss nicht sein!

Immerhin zwingt einen niemand dazu, sämtliche Punkte zur selben Zeit anzugehen. Und es nötigt einen auch bestimmt niemand dazu, alle Vorhaben in ein einziges Jahr zu packen. Die, die uns diesen Druck auferlegen, der es uns unmöglich macht, auch nur irgend etwas zu machen, sind doch meistens wir selbst, oder etwa nicht? Die Grenzen, an die wir zu stoßen meinen, haben wir alleine uns selbst aufgestellt.

Grenzen für Gedanken sind selbstgemacht.

Gedanken haben keine Grenzen

Die beste Gedankenübung, um nicht zu sagen: der beste Vorsatz, wäre daher, einmal einen ganz großen Schritt zurück zu machen, sich diesen erschreckenden Berg an Vorhaben mit der nötigen Distanz anzusehen und sich einfach mal zu entspannen. Dann wird sich nämlich ganz schnell herauskristallisieren, was einem wirklich wichtig ist. Unwichtiges wird gestrichen und Wichtigeres hinzugefügt, selbst wenn es am Anfang noch gar nicht auf der Liste der relevanten Vorhaben stand. Wen kümmert es? Es sind nur Gedanken. Unsere eigenen, die uns keiner nehmen kann. Also können wir  auch ganz genüsslich damit spielen. Es muss ja niemand wissen.

Fällt es da nicht gleich leichter, eine neue Sache anzupacken? :)

Fotos ©Sophie Schmikal

Alles Liebe, Sophie

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