Vielleicht der grösste Umdenker überhaupt

Wegen seines Kampfes für das Umdenken, genauer gesagt gegen das rassistische Apartheidsystem, saß Nelson Mandela 27 Jahre lang in Haft. 1994 wurde er der erste schwarze Präsident Südafrikas. Er wird von vielen als „Vater der Demokratie“ bezeichnet. Mandela ebnete den Weg zur Aussöhnung von Schwarzen und Weißen in seinem Heimatland. Weltweit steht sein Leben als beispielloser Kampf für Humanität und Versöhnung. Der erste schwarze Präsident Südafrikas, Nelson Mandela, der wahre Umdenker, ist am 5. Dezember 2013 nach langer schwerer Krankheit gestorben.

In seiner Autobiografie „Der lange Weg zur Freiheit“ schrieb er:

„Apartheid war ein neuer Name, jedoch eine alte Idee. Es bedeutet soviel wie ‚Trennung‘ und war die Kodifizierung aller Gesetze und Vorschriften, die über Jahrhunderte hinweg die Schwarzen gegenüber den Weißen in einer untergeordneten Position gehalten hatten. Ein Unterdrückungssystem, […] das in seinen Details diabolisch, in seiner Reichweite unentrinnbar und in seiner Macht überwältigend war.“

Sowie:

„Afrikaner in Südafrika zu sein bedeutet, daß man von Geburt an politisiert ist, ob man es zugibt oder nicht. Ein afrikanisches Kind kommt in einem Krankenhaus nur für Afrikaner zur Welt, wird in einem Bus nur für Afrikaner nach Hause gebracht, wohnt in einem Bezirk nur für Afrikaner und besucht eine Schule nur für Afrikaner, wenn es überhaupt eine Schule besucht.“

Und bei seiner Vereidigung zum Präsidenten am 10. Mai 1994:

„Wir werden eine Gesellschaft errichten, in der alle Südafrikaner, Schwarze und Weiße, aufrecht gehen können, ohne Angst in ihren Herzen, in der Gewissheit ihres unveräußerlichen Rechtes der Menschenwürde – eine Regenbogennation im Frieden mit sich selbst und mit der ganzen Welt.“ (Quelle: dadalos-d.org)

Alles Liebe, Sophie

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